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Trama, der Rhythmus der Oberfläche · Noema Design

Trama, der Rhythmus der Oberfläche

Noema JournalOktober 20261 Min. Lesezeit

Eine Diagonale trifft auf die andere. Aus der Wiederholung entsteht eine Richtung, dann ein Rhythmus. Die Fischgrätgeometrie von Trama erkundet dieses Verhältnis zwischen dem einzelnen Element und dem Ganzen.

In der Kollektion Brera bleibt das Muster Ton in Ton. Seine Präsenz beruht nicht auf einem starken Farbkontrast: Das Relief macht es lesbar, besonders wenn das Licht seitlich auf die Oberfläche fällt.

Aus der Nähe treten Richtungen und Berührungspunkte hervor. Aus der Ferne fügt sich das Detail zu einer Textur, die den Maßstab der Wand mitbestimmt. Das Muster verschwindet nicht; unsere Wahrnehmung verändert sich.

Eine Geometrie auszuwählen bedeutet deshalb, mehr als ein frontales Bild zu betrachten. Entscheidend sind die Entfernung, die Ausdehnung der Oberfläche und das Licht, das im Laufe des Tages durch den Raum wandern wird.

Trama eröffnet eine andere Lesart desselben Materials: Rhythmus wird zu einer Eigenschaft des Raumes.

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